Lotuswell Ade!

Mein Ausstieg aus dem Lotuswell soll ein endgültiger sein!

(siehe auch: http://reisen.siegrist.tv/lotuswell-hua-hin/)

Anschliessend steht eine Stellungnahme von Coni Steger zu meinem Aufenthalt im Seniorenresort Lotuswell. Seine Auffassung, dass der Verfasser der feigen anonymen Botschaften kein Lotusweller sein kann, ehrt ihn, beseitigt jedoch meine Zweifel nicht. So brav und zurückgezogen lebte ich nicht. Meine Kritik an der Esskultur der Bewohner, nach einem festlichen Weihnachtsessen, hat seinerzeit Empörung ausgelöst. Ich wurde von Betroffenen ultimativ zu einer Entschuldigung gezwungen.

Mein allgemein gehaltener Artikel „Seniorenparadies Thailand“ hat Coni auf sich bezogen und hat darauf aufgebracht und sehr engagiert reagiert. Was als Warnung und zur Aufmunterung zu mehr Vorsicht an zukünftige Rentner gedacht war, bedeutete für viele die Zerstörung einer Illusion. Und das löste eine Menge von Protesten aus. Auch viele Lotusweller haben mich darauf mit Mails beglückt, die alles andere als freundlich waren. Das dabei zum Teil benutzte Vokabular enthält einige Ausdrücke, die in den anonymen Botschaften an mich wieder zu finden sind. Es ist alles noch vorhanden und kann innerhalb weniger Minuten in meinen Blog hochgeladen werden.

Es gibt im Lotuswell etliche Betagte mit Autoritätsproblemen, die „ein Leben lang darauf warten“ bis sie ihren kindischen Vaterhass an einer authentischen Person ausleben können. Da macht selbst Coni Steger seine, nicht immer humorvollen, Erfahrungen.

Ich möchte jedoch erneut ein Zeichen setzen und nochmals alles emotional Negative, welches das Lotuswell betreffen könnte, aus meinem Blog entfernen. Ich bin kein Träger negativer Gefühle und will dafür auch kein Vermittler sein. Ich bin nunmehr 82 Jahre alt. Nach einem reichen und erfüllten Leben habe ich für den Lebensrest etwas andere Absichten als mich mit Menschen zu befassen, die unversöhnt ihrem Gefühlsballast ausgeliefert sind. (Es gibt andere Werte, die durchaus lebenswert sind).

Ich rechne damit, dass mich weiterhin anonyme Botschaften erreichen. Ich habe inzwischen zur Kenntnis nehmen müssen, dass diese Art von Kommunikation unter armseligen Kreaturen sehr beliebt ist. Damit sichtbar bleibt, welcherlei Blüten geistig armengenössige Sprösslinge treiben, lasse ich die mich erreichten Botschaften im Blog stehen.

Teils hinter falschen Email-Adressen, haben mich inzwischen auch weitere solche Botschaften erreicht, stets manipulierend mit hintergründigen Bedrohungen. Ein Name davon ist mir bekannt. Er ist Bewohner des Lotuswell.

Ich möchte nochmals festhalten: Coni Steger hat sich uns gegenüber kaufmännisch korrekt verhalten. Anita und ich sind als Erwachsene einen Vertrag eingegangen und haben denselben in Übereinstimmung mit der Gegenpartei wieder aufgelöst. Verträge lassen für uns keinen Spielraum für emotionale Auswüchse und Beschuldigungen. Jede/r steht für ihr/sein Tun und Lassen in eigener Verantwortung. Alles andere ist emotionaler Bockmist. Wenn
ein Vertrag nicht eingehalten wird, gilt weltweit der Rechtsweg – und dieser ist in der Regel wiederum emotionslos. Für Betrugsfälle gilt das Strafrecht.

Simon E. Siegrist, 16. Oktober 2011

Das Schreiben von Coni Steger: (Auszug)

Noch ein Wort zu den schaendlichen Anschuldigungen im Internet, im Blog von Simon Siegrist

Niemand aus dem Lotuswell, weder von den Bewohnern noch von der Geschaeftsleitung, hat diese ungehoerigen Beschimpfungen an Simon Siegrist verfasst. Diesen Schreibstil kennen wir aber allzu gut aus frueheren Attacken gegen uns selbst. Simon und Anita Siegrist muessten dies eigentlich selbst auch erkennen. Simon und Anita waren ruhige, zurueckgezogene Mitbewohner, die ausgezogen waren, weil sie die Quereleien nicht mehr ertragen wollten. Wir haben ihren Auszug bedauert aber ohne jegliche Probleme eine einvernehmliche Aufloesungsvereinbarung mit ihnen getroffen. Aufgrund ihrer Zurueckgezogenheit hatten nur wenige unserer Bewohner engeren Kontakt mit Siegrist’s und so wurde auch ihr Auszug ohne jegliche Emotionen zur Kenntnis genommen. Es ist absolut nicht ergruendlich, weshalb nun im Nachhinein, auch nur ein einziger unserer Bewohner sich so unflaetig gegenueber Simon und Anita haette aeussern sollen. Dies ist ein infames Werk eines oder einiger der unzufriedenen „Ausgezogenen“.

 

Meine Einträge beginnend am 17. Mai 2010

Mein Abschied aus dem Lotuswell soll ein endgültiger sein. Ja, mein Abschied aus dem Lotuswell hätte eigentlich ein endgültiger sein sollen. Die Umstände sprechen jedoch eine andere Sprache. So bin ich plötzlich zur Zielscheibe hinterhältiger Feiglinge geworden, die mit anonymen Bedrohungen ihrer fiesen Gesinnung dem Alter gegenüber Ausdruck geben. Es scheint ihnen zu entgehen, dass sie dadurch dem Lotuswell erheblich mehr Schaden zufügen als mir und Cornelius Stegers Stellung als Repräsentanten untergraben und in Erklärungsnot bringen können. Ihnen scheint auch zu entgehen, dass sie auf Grund einer Strafanzeige aus Thailand ausgewiesen werden können. 

Fakten:

Am 30. April 2010 haben Anita und ich das Senioren-Resort Lotuswell in Hua Hin, Thailand verlassen. Dafür gab es verschiedene Gründe. Am 25. März 2010 schrieben wir an Lotuswell Co. Ltd., Cornelius Steger: Wir fühlen uns je länger je mehr unwohl im Lotuswell-Resort. Die bestehenden Spannungen im Resort verunmöglichen uns ein entspanntes, dem Alter entsprechendes, Dasein. Das bestehende soziale Umfeld ist krankmachend und für uns unverträglich.

 

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen unser Vertrag vom 09.10.2008 mit dem Lotuswell Co. Ltd, Cornelius Steger, per 30. April 2010 aufzulösen.

Coni zeigte Verständnis für unsere Situation und wir kamen rasch zu einer Einigung.  Er hat sich kaufmännisch korrekt verhalten und die Abmachungen eingehalten.

Kinderlähmungs-Spätfolgen und Spannungsfelder

Vermutlich weiss jede/r im Lotuswell über meine Kinderlähmungs-Spätfolgen
Bescheid. Vielleicht ging das auch bei vielen vergessen, weil mein Lebensstil alles andere als auf diese Behinderung hinweist. Ich habe die Spätfolgen nicht zu meinem Lebensinhalt gemacht und lebe in der Einheit mit dem Quanten-Bewusstsein alle gesunden Lebensaspekte, die mich Zufrieden machen und erfüllen. Das war ein Lernprozess. Auch etwas anderes musste ich lernen und das schränkte meine Bewegungsfreiheit im Lotuswell stark ein: Das Meiden von
Spannungsfeldern.

Spannungsfelder können sich sehr lähmend auf einst Kinderlähmungserkrankte auswirken. Für mich hatte (damals) jedes Essen im Sala Bua verheerende Folgen. Die alten Lähmungserscheinungen wurden wieder sicht- und spürbar. Jedesmal brauchte ich zwei, drei Tage um mich zu erholen. Es macht wirklich wenig Spass in einem solchen Spannungsfeld eine Mahlzeit einzunehmen. So zu leben wäre Masochismus, ja Selbstzerstörung.

 

Inzwischen (bis 1.2.2011) haben 33 Senioren (22 Wohneinheiten) die Senioren-Residenz, Lotuswell in Hua Hin nach kurzer Zeit wieder  verlassen!

 

Lotuswell ade: Heute erhielt ich den 5. anonymen Schmutzbrief eines hinterhältigen Feiglings. Hua Hin, 1.Februar 2011

Lotuswell ade: Heute erhielt ich den 6. anonymen Schmutzbrief eines hinterhältigen Feiglings. Hua Hin,13. Februar 2011

Anonymlinge. Gemäss einem alten Sprichwort bellen nur Hunde, die getroffen wurden. Die von meinen Ausführungen betroffenen, scheinen eine Vorliebe für anale Ausdrucksweisen zu besitzen. So verabschiedet sich der Anonymling Nummer 6 mit einem makaberen „Good bye, altes Arschloch!“ und gibt einen Hinweis dafür, wie in den von mir gemeinten Kreisen mit betagten Menschen umgegangen wird. (Simon ist 81 Jahre alt).

Anonymling Nummer. 7 schreibt: „Da kann man nur auf ein baldiges Ableben dieses gehirnamputierten Gartenzwerges hoffen.“

Anonymling Nummer 8 schreibt 17. Februar: „Der alte Trottel kann halt nicht aus seiner Haut raus. Er lügt und phantasiert was das Zeug hält.“

Anonymling Nummer 9 schreibt am 20. Februar 2011: „Nur ein toter Siegrist, ist ein guter Siegrist.“

Der Psychoterror wird immer offensichtlicher:

Anonymling Nummer 10 schreibt am 20. Februar 2011: „Wie lebt es sich da draussen so ganz ohne Hirn und Verstand? (Ein flagranter Hinweis, dass der Anonymling drinnen in seinem Resort seine kriminell vergrauten Hirnzellen pflegt).

Anonymling Nummer 11 schreibt am 23. Februar 2011 auf die ersten Kommentare der Aussteiger: „Selten so viel verlogenes Zeugs auf einem Haufen gesehen!“ (Diese Betroffenheit kann nur von einem Insider stammen).

Anonymling Nummer 12 schreibt am 24. Februar 2011: „Der Tag an dem der Siegrist von der Erdoberfläche verschwindet (am besten Zeitgleich mit Muammar al-Gaddafi) wird ein sehr schöner Tag.“

(Um mich vor weiteren Belästigungen zu schützen, habe ich die Kommentarfunktion für diesen Eintrag deaktiviert).

(siehe auch: http://reisen.siegrist.tv/lotuswell-hua-hin/ )

 

Soziale Kompetenz/Intelligenz

Von einem Senioren-Resort-Leiter ist zu erwarten, dass er über eine gewisse soziale Kompetenz verfügt, damit er zur Zufriedenheit aller über die Runde kommt und zugleich seine Ziele erreicht. Vor allem muss er Konfliktfähig und Kooperationsbereit sein. Sozial kompetente Menschen verfügen demnach über die Gabe, diese zwei eher gegensätzlich scheinenden Verhaltensweisen situativ so einzusetzen, dass es ihnen möglich wird, eigene Ziele innerhalb sozialer Gefüge zu erreichen, ohne die Beziehungen zu gefährden. (Jens Asendorpf im Lehrbuch Psychologie der Persönlichkeit). Dazu gehören Zivilcourage, Toleranz und: Respekt/Achtung vor den Mitmenschen. Mehr darüber kann in de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Kompetenz nachgelesen werden.

Einverstanden, für die älteren Jahrgänge war die Soziale Kompetenz kein Schulfach. Da waren andere Dinge aktuell. Erst in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts, mit dem Aufkommen der Humanistischen Psychologie, wurden solche Fakten manifest. Und dann schlagartig bekam der Begriff der Sozialen Kompetenz Mitte der 90er Jahre eine hervorragende Bedeutung. Ich mag mich erinnern, dass mit dem Aufkommen des Begriffes „Emotionale Intelligenz“ sogar in vielen Kindergärten darüber gesprochen wurde. (Daniel Golemann, EQ. Emotionale Intelligenz, 1995 Hanser Verlag, ISBN 3-446-18526-7)

Und heute? Heute ist es ein Wissen in allen Führungsschichten, dass es ohne soziale Intelligenz und Kompetenz nicht mehr geht. Die Kader werden darin geschult. Aber auch jeder Erwachsene findet Möglichkeiten sich darin auszubilden. Erwachsenenbildung und berufsbegleitende Studiengänge nehmen sich dieser Problematik an. Es darf heute nicht mehr vorkommen, dass ein Senioren-Resort von irgendwelchen Bauleuten und Spekulanten gebaut und propagiert wird, die keinen Bezug zu alten Menschen haben. Das wäre meines Erachtens nicht nur verantwortungslos sondern auch unsozial. Betagte Menschen haben ein Recht auf eine sozial und fachlich gerechte Betreuung. Für Senioren-Resort-Manager sollte Soziale Kompetenz nicht nur Pflicht, sondern auch Ehrensache sein.

Mein ursprünglicher Eintrag

Abschied

Mein Abschied aus dem Lotuswell soll ein endgültiger sein. Deshalb habe ich alle Texte, welche das Senioren-Resort kritisch betreffen aus meinem Blog entfernt. Damit entziehe ich auch den negativen Kräften etwas Nahrung, die aus der Anonymität wirken und sich feige als Heckenschützen betätigen.

Die kurze Zeit im Lotuswell war für mich eine gute und lehrreiche Zeit. Es hat mir einige Grenzen aufgezeigt, die ich akzeptieren kann und mich auch bereichern. Den Statusverlust, den ich für die Integration in das bestehende Gefüge hätte hinnehmen müssen, habe ich nicht verkraftet.

Anita und ich verlassen  das Lotuswell in aller Freundschaft und wünschen allen ein gelingendes Alter.

Folgender Hinweis habe ich dann am 1. Februar 2011 noch hinzugefügt:

Bis zum 1. Februar 2011 haben 33 Senioren (22 Einheiten) das Senioren-Resort Lotuswell verlassen. (Diese Zahlen erhielt ich aus einer zuverlässigen Quelle).

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