LifeArt

90 Jahre Simon E. Siegrist

Am 7. Dezember 2019 wird Simon Eugen Siegrist 90 Jahre alt. Er ist immer noch geistig fit und voll präsent.

Simon Eugen kam am frühen Morgen des 7. Dezember 1929 in Meisterschwanden, Aargau, Schweiz, zu Beginn der Wirtschafts-Krise, zur Welt. 

Er war ein Pionier der Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapie. 1973, Gründer der Künstlergemeinschaft IAC. 1975 Gründer des Kunstpädagogischen Instituts IAC. 1985 Stifter der IAC Stiftung (Stiftungskapital SFR 100.000.–), mit dem Zweck das Gedankengut des Anthropologischen Humanismus zu verbreiten. Heilen durch Bilden.

Mit 27 Jahren (1956) erfuhr er eine tiefgreifende Seinserfahrung. Danach Künstler. Über den damaligen Kunstmaler Simon wurde viel geschrieben. „Simon, ein Botschafter der Freiheit“, von Dr. J. Berchtold und von Fritz Tanner 1974: „Ein Künstler von ungewöhnlicher Gestaltungskraft“, „Seine Werke weisen in eine vielleicht menschlichere Zukunft“. Ausstellungen: Schweiz, Deutschland, Belgien, Frankreich; Kunstmessen: Basel, Düsseldorf, Berlin, Paris, Amsterdam. 1973 Gründung des IAC, International Artist Center; Künstlergemeinschaft; Zeitgenössische Kunst – International Art Contemporain. Ausstellung und Podiumsgespräche zum Thema „Kunst am Bau“, Kunstgewerbeschule, Zürich.

Vom Künstler zum Menschgestalter. Die von Anita geleitete Kunstgalerie wurde unter Simons Leitung zum IAC-Künstlerzentrum und im Frühjahr 1975 zur Gestalter- und Malschule IAC, Kunstpädagogisches Institut in Zürich. (Siehe Artikel vom Tages-Anzeiger und Tagblatt der Stadt Zürich). Simon E. Siegrist war ein Pionier für die heutige Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapie, sowie für andere humanistische Therapieformen. Er lehrte seine SchülerInnen das Integrative Bilderleben, das psychologische Bilderlesen und Geführte Imaginationen. 

Zürcher Medien schrieben über dieses neue Institut. 

Simon E. Siegrist hat in unzähligen Herzen einen Platz gefunden. Vielen hat er geholfen und er hilft immer noch, alleine schon durch seine wohlwollende und akzeptierende Präsenz. Sein unermüdliches Wirken gilt jenen Menschen, die einen Weg aus ihrer Gebundenheit suchen. Nicht nur als Chef, als Künstler, als Menschgestalter, als Berater, als Therapeut, als wohlwollender, positiv denkender Mensch und philosophischer Lebensberater, sondern auch als Schriftsteller. Er führt  uns in die Essenz des Lebens, in die Essenz der Freiheit, in die Essenz der Gleichberechtigung von Mann und Frau, in die Essenz des Seins in der erotischen Liebe. 

Simon E. Siegrist steht seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung der Frau und fordert sie auf, sich aus dem traditionellen Joch des Mannes zu befreien. Nicht heimzahlend, den Mann nachahmend, sondern wesensgerecht, ganzheitlich, nicht nur intellektuell. „Die Welt braucht Partnerinnen  – Partnerinnen der Schöpfung, – nicht Weiber mit männlichem Getue. Intellektuelle Monster hat die Männerwelt schon zur Genüge hervorgebracht. Das Wesen der weiblichen Energie ist die Hingabe; das Wesen des Mannes ist der Wille mit allen Gefahren der Willkür.

Es gibt eine Schlüsselfrage, die ihn immer wieder beschäftigt: Wie kann sich das individuelle Selbst in der heutigen Welt der Vermassung bewahren und sich verwirklichen? Er führt sein Forschen auf die Verbindung der Erkenntnisse des Buddhismus mit denen der griechischen Antike und des Christentums zurück. Er spannt den Bogen bis zur Jetzt-Zeit, setzt sich mit der Globalisierung, Religionen, politischen Systemen, Terrorismus, Erziehung u.v.m. auseinander. Das Wissen um die kulturelle Werdung ist eine der Voraussetzungen zur individuellen Identifikation. 

Anfangs der 90er Jahre holte ihn die in der Kindheit erlittene Kinderlähmung (mit 12 Jahren) ein. Er bekam wieder dieselben Symptome und musste seinen Beruf aufgeben. Es sind die Spätfolgen der Kinderlähmung, die ihn bis heute begleiten.

Auf der kanarischen Insel La Palma fand er einen neuen Lebensinhalt. Mit seiner Frau Anita gestaltete er auf einer vernachlässigten Bananen-Plantage eine Gesundheitsfarm (Finca Sana) mit Kurhauscharakter. Unzählige Gäste fanden hier Genesung und neuen Lebensmut.

2008 zog es Simon E. Siegrist weiter in die Ferne, zuerst nach Thailand. Stets zusammen mit Anita bereiste er die ganze Welt.

LifeArt – Lebenskunst, als ganzheitliche Lebensweise von Körper, Seele, Bewusstsein.

Simon Eugen Siegrist reiste (mit Anita) 2018 noch einmal rund um die Welt und besuchten «Das Land der aufgehenden Sonne» – Japan. In Tokio besichtigten sie auch das Grab des Reiki-Begründers Mikao Usui. (Anita ist Reiki-Meisterin.)

Heute lebt er mit seiner Frau Anita wieder auf der Insel La Palma, in einem alten kanarischen Haus umgeben von einer Blumenpracht, Heilkräutern, Farne und vielen Obstbäumen. Ein Ort zum Verweilen und zum Meditieren – zum Wohlsein!

Simon E. Siegrist schrieb diverse Bücher und Essays.

Lebenskunst

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Schönheit ist der Sinn der Welt.
Schönheit geniessen, heisst die Welt verstehen.

Otto Julius Birnbaum

Ästhetik verbindet Natur und Geist
und hebt die Trennung auf

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 Schönheit nährt den Geist und weckt die Lebensfreude

DSC05795Die Kraft der Schönheit

Streut Blumen der Liebe

bei Lebenszeit

und bewahret einander

vor Herzeleid

volksweisheit