Positive Einstellung

Das morgendliche Wachwerden und Aufstehen ist im Laufe der Jahre zu einem Ritual geworden. Zuerst nehme ich bewusst meine Existenz wahr und stelle mich auf den neuen Tag ein. Ich programmiere mich. Dabei kann ich auf dem Rücken liegen bleiben oder mich im Bett aufrecht hinsetzen. Ich erspüre mein Rückgrat. „Ich bin aufrecht und gehe aufrichtig durch die Welt.“ Das ist meine Haltung.

Meditativ konzentriere ich mich auf die universelle, schöpferische Energie. Ich öffne mich dafür. Ich kann mir dabei den Kosmos mit seiner Sternenpracht vorstellen. Sobald ich darauf ausgerichtet bin, gebe ich selbstbestimmend klare Anweisungen für was ich  heute offen und bereit sein will.

Zum Beispiel: „Ich bin ganz offen für die universell schöpferische Kraft.“ – Darauf die Anweisung: „Universell schöpferische Kraft, fliess in meine Mitte (Hara) und wirke durch mich!“ Jetzt bestimme ich den Anwendungszweck: „Halte mich gesund, heile Anita!“, dabei sehe ich die betreffende Person in meiner Vorstellung als gesund und munter. „Heile die Menschen im Lotuswell und lass sie gesund gedeihen!“ (Ich visualisiere die Anlage und sehe wie sie wächst und sehe die Menschen, die sich munter bewegen). Zusätzlich gebe ich einen Impuls zur Heilung der Erde!

Jetzt bin ich bereit in diesem Sinne zu wirken. Das heisst jedoch nicht, dass ich aufdringlich werden muss und mit dem Finger auf die Wunden der Mitmenschen zeigen muss. Es genügt, wenn meine Energien aktiviert sind und ich dementsprechend umsichtig bin. Ich bin kein Helfer mit dem Helfersyndrom, der darauf lauert der Mangel an Nähe bei Hilfsbedürftigen einzudecken.

Dazu weiss ich, dass ich keine Wunder bewirken kann. Das will ich auch nicht. Wer Heilung will, muss dafür offen sein. Er wäre purer Unsinn Menschen heilen zu wollen, wenn sie es nicht wollen. (Laut Statistik wollen gut 40% der chronisch Kranken keine Heilung).

Für mich ist es eine Aktivierung der schöpferischen Kräfte mit der Bereitschaft sie in diesem Sinne unmittelbar anzuwenden. Die unerschöpfliche schöpferische Energie will kanalisiert sein, sie will wirken und ich stelle mich als Kanal zur Verfügung, nie als selbstloses, blindes Werkzeug, sondern stets als bewusster Mensch. Ich bin Partner der Schöpfung. Dass dabei mein tägliches Wohlbefinden gut genährt wird, ist selbstverständlich. Dass ich meine Liebe lebe, ebenfalls.

Meine allmorgendliche Meditation kann ich nur beispielhaft erläutern. Es gibt viele Möglichkeiten. Wichtig ist allemal zu wissen, dass ich Teil der Schöpfung und bereit bin, im Sinne dieser Schöpfung partnerschaftlich zu wirken.

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