Aktives Alter 60 Plus

Senioren 60-Minus haben in der Regel keine Beziehung zum Alter über 65. Für Menschen, die vor dem 60. Altersjahr aus dem Arbeitsprozess scheiden, gilt in vielen Fällen der Invalidenstatus, oder es sind Menschen, die aus den verschiedensten Gründen, aus dem Arbeitsprozess ausgemustert wurden. Frührentner. Es ist leider auch das Tummelfeld für Rentenbetrüger und Nobelrentner, die z.B. vom Erbe der Eltern leben – oder den frühen Tod eines gutversicherten Partners geniessen.

Senioren 60-minus haben, mit Recht,  ganz andere Interessen als Menschen, die ihre geliebte Arbeit infolge Erreichung der Altersgrenze abgeben und den Schritt in die Pensionierung gehen mussten. Solche Menschen brauchen ein neues aktives Betätigungsfeld, wo sie ihre Energien weiterhin positiv einbringen können. Da entstanden oder entstehen weltweit Vereinigungen, die sich prägnant nach unten abgrenzen, um in Geborgenheit den neuen Lebensrhythmus zu finden und zu leben.

Aktives Alter 60 Plus!

Da finden sich Gleichgesinnte, die gemeinsam ihr Alter aktiv gestalten. Gemeinsame Ausflüge, gemeinsames Wandern, gemeinsame Reisen und gemeinsame Veranstaltungen. Da der Mensch auch ein kulturelles und nicht lediglich ein biologisches Wesen ist, werden dementsprechend kulturelle Anlässe gefördert. Immer ist es das Ziel die Lebensenergie positiv einzusetzen, denn im Alter ist nicht das biologische sondern das gefühlte Alter wichtig. Jeder weiss, dass es ein Leichtes ist, die Gefühle zu nähren, z.B. durch ein positives Denken oder indem man jeden Morgen vor dem Aufstehen sich meditativ, selbstbestimmend auf den Tag positiv einstellt. Darüber habe ich in meinem Blog bereits geschrieben. Dazu kommt ein Akzeptieren dessen, was ist. Das heisst nicht, dass ich mit dem, was ich akzeptiere auch einverstanden sein muss, aber es schützt vor negativen Einflüssen. Das ist eine gute Möglichkeit um sich von der Unbill des sozialen Umfeldes zu schützen. Durch negative Kritik verderbe ich lediglich das eigene Wohlbefinden. (Positive, aufbauende Kritik und aktive Mitarbeit zur Verbesserung von Situationen gehört zu einer gesunden Lebenshaltung).

Eine positive Lebenseinstellung hat auch eine gesundheitsfördernde Wirkung. In einer originellen Studie konnte die „Macht der Überzeugungen auf die Gesundheit sehr beeindruckend nachgewiesen werden. 84 Reinemachfrauen wurden hinsichtlich ihrer Fitness und ihrer Gesundheit untersucht und in zwei Gruppen aufgeteilt. Der einen Hälfte wurde gesagt, dass ihre Arbeit körperlich herausfordernd sei und den allgemeinen Empfehlungen einer aktiven gesunden Lebensführung entspreche. Der anderen Hälfte wurden keinerlei Erklärungen gegeben. Obwohl in beiden Gruppen keinerlei Änderungen der täglichen Arbeitsroutine oder der Freizeitaktivitäten stattfand, konnte vier Wochen nach Studienbeginn festgestellt werden, dass jene Gruppe, welche meinte, ihre Arbeit entspreche zugleich einer aktiven sportlichen Betätigung, wesentlich gesünder war: Sie hatten an Gewicht verloren, der Blutdruck war geringer, der Körperfettanteil war geringer, ebenso der Body-Mass-Index und der Taillenumfang. Mit anderen Worten: Auch hier hat die positive Lebenseinstellung eine gesundheitsfördernde Wirkung.“(Dr.med.Dr.Dr. Karl Probst, in Natürlich Leben Nr.3/2009).

Durch eine träge, nur auf Genuss ausgerichtete Lebensart fördert der Mensch seine Altersbeschwerden. Zuviele Kalorien führen zum geistigen Verfall und beschleunigen den vorzeitigen Abgang. 

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